Caschys Blog-Interview
Interview mit Carsten Knobloch über sein Caschys Blog. Erlebnisse eines Dortmunders in Bremerhaven. Website Promotion für einen Caraokesänger und mehr.
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Caschys Blog
Ein ITler mit dem Projekt 99 zwischen Software und Bremerhaven Stuff. 
Schmunzeln musste ich bei Caschys Projekt 99kg.
Da wo ich lange Zeit lebte ist man nämlich der absoluten Überzeugung:
“Ein Mann unter 80kilo ist kein richtiger Mann”.
Also Carsten pass auf, dass Du nicht dieses Schicksal erleidest.
In seinem ersten Artikel fragte Carsten: “Warum blogt es. Keine Ahnung, habe ich doch wenig bis nichts mitzuteilen. Oder doch?”
Steckbrief
÷ Carsten Knobloch ÷
Alter: 29
Dein Beruf: IT Systemelektroniker, nun als Teamleiterassistent der Neuen Medien im Saturn Bremerhaven
Blogger seit: März 2005
Deine Website: Caschys Blog
Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Geschichte der Stadt Dortmund
Bevorzugte Musikrichtung:
Nighwish, Rammstein, Onkelz, Lordi” aber auch gerne 80er/90er
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich auf die Palme brachten:
Meine Arbeitszeiten bei der WM, dass ich keine WM Karte bekommen habe, der häßliche Kleinwagen mit der Friedenstaube drauf, der mit 40 vor mir hertuckerte, mal wieder die Erkenntnis gewonnen zu haben, dass Menschen sprunghaft sind und man bei zuviel Vertrauen oft Enttäuschung erntet.
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich zum Schmunzeln brachten:
Puh, da muss ich wirklich schwer überlegen. Mag an meiner momentanen depressiven Stimmung liegen. Hmmmm, echt schwer” sorry, im Moment gibt es da leider nichts L – wobei, Moment: Gestern hab ich fulminant beim Karaoke singen abgeräumt
Wann und durch wen oder wie hast Du das erste Mal erfahren, dass man überhaupt Bloggen kann?
Carsten: Wird so im Jahre 2003 / Anfang 2004 gewesen sein. Portalsysteme mit Kommentarfunktion gab es ja ewig.
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Wie kamst Du auf den Titel Deines Blogs?
Carsten: Ein Dortmunder in Bremerhaven sollte Auskunft genug sein. Ich bin kein narzistischer Mensch, der sein Leben zur Schau stellen muss” trotz alledem will ich nicht als Bremerhavener gelten. Ich bin Dortmunder mit Leib und Seele, deswegen der Titel.
Nicht dass ein Dortmunder in Bremerhaven Dinge erleben würde, die ein reiner Bremerhavener nicht erleben würde.
Für wen bloggst Du?
Carsten: Hauptsächlich für mich. Als Ventil für meine Seele. Sachen, die ich einfach mal festhalten möchte. Sachen, die ich so vielleicht nicht aus mir herauslassen würde. Vielleicht um sich kontrovers auszutauschen” allerdings ohne niederes Gemenschel. Sachlich und auf den Punkt. Mein Beitrag spiegelt dabei meine Meinung wieder.
Ausserdem bloggt man vielleicht für Menschen, die man zwar lesen würde, aber nicht anrufen
Was ist für Dich die Blogosphäre? Wofür erachtest Du sie als nützlich? Kennst Du Web 2.0 und wenn ja was ist das für Dich?
Carsten: Die Blogosphäre” tja, Meinungen und Menschen, die dahinter stecken. Teilnehmen an Diskussionen, schier unendliches Wissen” höchst aktuell.
Web2.0? Wo ist Version 1.5 geblieben? Ist es jetzt was Tolles und Neues, dass ich bei einem Dienst Bilder und /oder Videos hochladen und/oder durchsuchen kann?
Wer hat die Version 2.0 kreiert? Wer bastelt gerade an Version 3.0? Die Dienste schön und gut” schon einmal überlegt, wie viele Blogs sich totladen, wenn ein “2.0-Dienstleister” mal die Biege macht?
Gemischte Gefühle meinserseits. Hype.
Es gibt unendlich viele Ratschläge für Jungblogger. Blogs mit guten Tipps wie man morgen Millionär oder der größte Blogger sein kann gibt es jede Menge.
Wenn Dich ein Jungblogger fragt auf was er aufpassen sollte, wie ist Deine Antwort?
Carsten: Ich würde keine Tipps geben denke ich.
Sei einfach du selbst, pass auf, über was und wen du schreibst, wenn du nicht abgemahnt werden willst. Nimm dir niemanden zum Vorbild. In deinem Blog bist du die Hauptperson. Lass dir keine Meinung aufgeisseln.
Möchtest Du, dass Dein Blog zu den “Großen” gehört?
Carsten: Nein, möchte ich nicht. Ich will keinen Massengeschmack befriedigen, ich will ich selber bleiben. Und wenn keiner lesen sollte: Who cares? Ich schreibe für mich.
Könntest Du Dir vorstellen kommerziell zu schreiben?
Carsten: Wenn ich es könnte ja” aber nie für mein privates Blog.
Würdest Du für Bloggerdienste a la flickr je bezahlen?
Carsten: Niemals!

- Carsten Knobloch
Hast Du eine Frage an mich und wenn ja welche? (heißt nicht, dass ich sie beantworte
)
Carsten: Was ist deine Intention für dieses Interview? Wie wertest du aus?
Stell Dir vor jemand hindert Dich daran zu bloggen. Du kommst nicht einmal mehr ins Internet. Was würdest Du dann tun?
Carsten: Ich bin anerkannter Internetsüchtiger” Deine Frage ist abwegig und nicht real” so was würde es bei mir nicht geben” ich finde immer eine Möglichkeit
Was wünscht Du allen Bloggern da draußen in den Weiten des Netzes?
Carsten: Gesundheit” die ist immer wichtig
” Bleibt Mensch” ihr seid auf eine Art nicht besser als andere. Zwängt niemanden eure Meinung auf. Seid einfach Mensch.
Basis Know-how CSS
Internetmarketing
zu : Caschys Blog-Interview 








“Anerkannter Internetsüchtiger” lol
Erinnert mich an eine uralte AOL-Werbung wo ein junge stolz der Kamera erzählt: “I’m an Internet-Junkie.” (Ja, ich hatte sie im amerikanischem Fernsehen gesehen.)
Geht mir sicher genauso. Gibt doch immer eine Möglichkeit
Da kam echtes Mitgefühl auf – bei dem Beitrag mit der Waage – 300g wegen der Kamera – aber das wird schon noch
Alles Gute, Carsten – man liest sich!
@Ingrid: Ist echt ne psychologische Sache