der große Irrtum: nicht die Kaufabbrecher verursachen Schaden

Kaufabbrecher sind schuld
online Shop der Kaufkiller

Kaufabbrecher verursachen Millionenschaden im Online Handel. Die Suchergebnisse zu diesem Thema überschlagen sich. [ Results 1 – 10 of about 381,000 for kaufabbrecher.]

Alleine das Wort „Kaufabbrecher“ verheißt nichts Gutes. Wer etwas abbricht, macht es kaputt. Ganz ein schlechtes Gewissen bekomm ich gleich, denn auch ich gehören zu den bösen, bösen Kauffabbrechern.

Voller Kaufeslust suche ich im Internet nach einem Produkt. Werde fündig. Schlussendlich muss ich jedoch zugeben, dass ich zu 99% in keinem Online Shop noch Geld gelassen habe, ergo bin ich eine Kauffabbrecherin.

Vom Kaufabbrecher zum Käufer

Hat man Kaufabbrecher sucht man natürlich nach Lösungen, die Kaufabbrecher zu Käufer machen.

Somit hat man als Lösungsansatz den vermeintlichen Kunden.

Wieso verhindert mein online Shop das Kaufen

Tät man sich fragen: wieso verhindert mein Shop, dass kauflustige Kunden ihr Geld bei mir lassen, hätte man als Lösungsansatz die Shop Software und die Verkaufsstrategie.

Eine völlig andere Sicht der Tatsache, dass viele nicht kaufen, obwohl die Ware bereits im Warenkorb liegt.

Ich kann nur sagen was mir die Kaufeslust nimmt:

  • Mitglied werden.
  • Zahlung nur per Paypal.
  • Vorauskasse anstatt bei Nachnahme.
  • Irr hohe Transportkosten.
  • Mein Geburtsdatum als Pflichtfeld ausfüllen müssen.
  • Meine Telefonnummer angeben müssen – dann auch noch eine Festnetznummer!
  • 3x habe ich einfach den Warenkorb nicht gefunden.
  • Nach dem Ausfüllen aller Formularfelder teilte man mir mit, dass man nicht nach Österreich liefere und wenn nur zu irr hohem Preis.
  • Keine direkte Information wie ich die Ware zurücksenden kann bei nichtgefallen.

Welcher *Boden* Händler mag meine Telefonnummer, mein Geburtsdatum, meine Mitgliedschaft nur weil ich mal Schuhe kaufen mag?

Wozu sollte ich euch liebe online Shop Besitzer meine Daten einfach so schenken?
Was hat mein Alter mit dem Kauf von Schuhen zu tun?

Web 2.0 Technologie hilft

Wirklich? Verhindert Ajax, dass ich Mitglied werden muss, nur weil ich was kaufen will?
Verhindert Ajax die Pflichtabfrage nach meinem Geburtsdatum und meiner Telefonnummer?

Wunderbare Welt der Web 2.0 Technologie meint mein Schalk. :zwinker:

Liebe Online Shop Besitzer nicht ich bin eine böse Kaufabrecherin, sondern ihr macht mir das Einkaufen und den Spaß daran zunichte.

Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darf ich ja keine Beispiele hier direkt bieten, also muss man mir schon glauben.

Nachlese:

Am 20.12.08 brachte den Artikel über die Studie des Software- und Beratungshauses Epoq GmbH Interaktiv.

Alle anderen berufen sich auf diese Studie, wie Internetworld auch dort ist einigen Kommentaren nachzulesen, dass man sich darüber keineswegs wundert, weil online Shop Besitzer weder Kundenbindung als wertvoll erachten noch Support. Jans widmet sich auch dem Thema..

Danke für das Icon geht an Bartelme.

mts

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24 Kommentare zu “der große Irrtum: nicht die Kaufabbrecher verursachen Schaden

  1. Nelly

    Geburtsdatum und Telefonnummer angeben mag ich auch nicht – wozu braucht der Händler das?
    Ich versuchs meistens mit 01.01.1900 und 000/0000000. Das „schlimmste“, was mir mit der Methode bisher passiert ist: ich kann mich beim nächsten Mal nicht immer „bequem mit Kundennummer“ anmelden.
    Und von wegen „Bonitätsprüfung“: ich hab noch NIE eine Nachricht bekommen à la „der Kauf konnte nicht abgeschlossen werden, weil Ihre Daten die Bonitätsprüfung nicht bestanden haben“ …
    „Zahlen nur per Kreditkarte, Paypal oder Nachnahme“ ist auch ein auf-nimmerwiedersehen für mich. Kreditkarte und Bezahldienste will ich nicht und Nachnahmegebühren sind mir zu teuer.

  2. Orobo

    Es gibt ja nun wirklich reichlich Wege, wie einen Shopbetreiber am Einkauf zu hindern versuchen, und man koennte damit wahrscheinlich Baende (pardon, Server) fuellen – aber echte Klassiker sind IMO noch:

    – man braucht Cookies oder Javascript (soweit boese genug), wird darauf aber nichtmal hingewiesen, sondern darf sich nur ueber abstruses Verhalten der Software wundern, bestenfalls verbunden mit einem verwunderlichen Abhandenkommen des Warenkorbes

    – man braucht auf jeden Fall irgendwelche Popups (die in einem vernuenftig konfigurierten Browser natuerlich nicht gehen), weil der Shopbetreiber besser zu wissen glaubt, was man in welchem Fenster sehen will

    – irgendwer hat mal wieder SSL nicht verstanden und man darf sich mit Seiten herumschlagen, die als „sicher“ beworben werden, obwohl man praktisch ueberhaupt nicht nachvollziehen kann, welcher Inhalt von welchem Server stammt, weil der Grossteil des Inhalts nicht per SSL geliefert wurd

  3. Tobias

    Hallo Monika, dieser Post ist in eigener Sache.
    Ersteinmal vielen Dank für deinen Kommentar und Glückwunsch, denn du bist die erste Frau auf meinem Blog die einen Kommentar verfasst hat. Von Zwangsberieslung siehe (post) halte ich natürlich auch nicht viel, jedoch erkenne ich gutes webdesign an und ziehe davor den Hut.

    Liebe Grüße Tobi

  4. Michael

    Also in unserem Shop gibt es die angesprochenen Hürden nicht… außer das Geburtsdatum. Und das muss auch sein. Würde man es nicht abfragen könnte auch ein Minderjähriger bestellen und der Kaufvertrag wäre damit nichtig und der Ärger immens.

    Zu den anderen Punkten kann ich nur sagen, in den meisten Shops kann man auch als Gast bestellen und die Transport und Versandkosten werden im Vorfeld sauber aufgeschlüsselt. Alles andere ist zudem sehr stark abmahnfähig, da wettbewerbsverzerrend.

    Da muss man aber auch mal sagen: 99% der Käufer sind zu faul/doof/wasauchimmer mal die AGB zu überfliegen oder die Preislisten zu lesen. Da darf man sich nichts einbilden, auf 10 Kunden kommen sicher 6 dieser Exemplare.

  5. mts

    Hi Michael

    ich versteh nicht wieso das Geburtsdatum ein gültiges Kriterium ist, um zu beweisen, dass ich über 18 J bin, das kann ich ja auch faken.

    Reicht da nicht der Hinweis: ich bestätige verbindlich über 18 J zu sein?

    Ich als Kunde bin nie zu faul für irgendwas – das sollte ein Verkäufer wissen 😉 — was kann ein Shop Besitzer also tun, damit der Kunde nicht *arbeitswütig* (als Gegenteil zu faul) sein muss, damit er INFO bekommt? – weil die Schuld auf den Kunden schieben ja nichts bringt -denke ich mir ..

    lg

  6. Michael

    Hallo,

    natürlich kannst du dein Geburtsdatum manipulieren. Dann kann das dem Shopbetreiber egal sein, da er seiner Prüfungspflicht soweit nachgekommen ist. Dann könnte er für den Fall, dass ein Minderjähriger bestellt hat und man auf Auflösung des Vertrages pocht sich quer stellen. Es ist nur ein juristisch bedingtes Pflichtfeld um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Shop Betreiber haben es trotz all der inzwischen umgesetzten Hürden noch oft mit Abmahnanwälten zu tun.

    Was die „Arbeitsabläufe“ der Bestellung angeht haben wir mit vielen Kunden gesprochen und auch deren Verhalten studiert um einen gesunden Mittelweg zwischen zuviel und zuwenig Informationen zu finden. Man wird es als Shop-Betreiber nie allen Recht machen können, damit haben wir uns bereits abgefunden. 😉

    Aber wir versuchen die essentiellen Informationen gut sichtbar zu platzieren um dann zusätzlich etwas umfangreicher für kleinkarrierte gelangweilte Anwälte auch den Rest zugänglich zu machen. Beim Bestellablauf haben wir es auch übersichtlich gehalten wobei aber die generellen Schritte schon wieder juristisch bedingt sind. Natürlich, bei einem normalen Käufer könnte man es viel schneller und direkter erstellen… man hat aber meistens unnormale Kunden. 😉

    Aber wie auch wir arbeiten auch diverse Shop (bzw haben es im Einsatz) an einem Modul Express-Kauf. Dieser ist vom Ablauf so gestaltet, dass zwischen Auswahl und Bestätigung so wenig wie möglich Schritte liegen. Aber wie gesagt, oft sind es juristiche Grenzen oder Absicherungen die zusätzliche Wege erfordern.

  7. Orobo

    @Michael:

    IANAL und so, aber wenn ich mal mein Rechtsverstaendnis bemuehe, wuerde ich meinen, dass nicht „Menschen, die in einem Geburtstags-Feld ein Datum eintragen, das < 18 Jahre in der Vergangenheit liegt“ nur beschraenkt oder gar nicht geschaeftsfaehig sind, sondern „Menschen, deren Geburtstag < 18 Jahre in der Vergangenheit liegt“, und das unabhaengig davon, was diese Menschen aeussern oder in irgendwelche Felder eintragen, oder sonst tun. Was zaehlt, ist also vermutlich das Alter desjenigen, der die Willenserklaerung abgibt, nicht, welchen Alters zu sein dieser jenige vorgibt. Mithin ist ein Geburtstagsfeld im wesentlichen nicht geeignet, einen wirksamen Vertragsabschluss sicherzustellen – oder zumindest nicht besser als eine „ich bin voll geschaeftsfaehig“-Checkbox.

    Und ja, Du wirst damit leben muessen, dass ich bei Dir nicht einkaufen werde.

  8. Orobo

    @Michael:

    achja, uebrigens duerftest Du, sofern es bei Dir nicht um den Verkauf von Dingen geht, deren Abgabe an Minderjaehrige nicht gestattet ist, falsch liegen, dass es irgendwie „nicht erlaubt“ waere, mit Minderjaehrigen Vertraege zu schliessen. Es ist im grossen und ganzen einfach nur nicht moeglich – Du darfst liefern, soviel Du willst, und Du darfst, denke ich, auch Zahlungen entgegennehmen. Du hast nur nicht unbedingt Anspruch auf Bezahlung oder darauf, bereits erhaltene Zahlungen behalten zu duerfen. Soweit ich das ueberblicken kann, duerfte die Abmahngefahr daher eher gering sein.

  9. Michael

    @Orobo: Juristisch ist es wichtig, eine Angabe zu haben die der Käufer getätigt hat. Da führt kein Weg dran vorbei. Da es derzeit noch keine besseren Methoden gitb ist diese Mthode juristisch zugelassen. Besuch doch mal die Internetauftritte diverser Anbieter von Alkoholischen Getränken. Ich denk, du hast nun etwas gelernt. 🙂

    Und ja, wir und alle anderen Shops können wundernbar ohne solche Querdenker leben. Denn ehrlich, solche Kunden bringen kein Geld. Das Genöle und die unnötigen Konversationen an Telefon und über Mail kosten den Mitarbeitern, wenn man es mal auf den Stundenlohn umlegt oft weit mehr als die vermeidliche Gewinnspanne. 😉 Du kaufst besser weiter offline. Zu Post 8: Verträge mit Minderjährigen sind pauschal nichtig und können entsprechend von jeder Seite aufgelöst werden. Die Abmahngefahr besteht nicht durch Kunden sondern durch die Mitbewerber, die darin eine wettbewerbsverzerrung sehen können. Ja, so krank ist die Welt leider. Die Argumentation der Shops lautet dann (wir kennen diese Briefe von Kollegen): Sie ermöglichen es in Ihrem Shop, dass Leute mit weniger Angaben und so auch Minderjährige einkaufen können ohne Erziehungsberechtigte oder Erwachsene hinzuziehen zu müssen und erschaffen sich so einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil.

    Als Shop-Betreiber hat man es nun einmal nicht leicht. Aber bei hunderte Kunden am Tag können die paar „Doofen“ einem schon den Tag versauen. Wie heißt es so schön (wie an vielen Arbeitsplätzen): Die Arbeit ist Klasse… wenn die Kunden nicht wären. 😉

  10. mts

    1. bedanke ich mich für die vielen Infos und Diskussion

    2. versteh ich die Sorge wegen Abmahnung wirklich gut, die trifft ja nicht nur Shop Besitzer, sondern auch Blogs immer öfter

    3. das Geburtsdatum als Absicherung muss wohl sein, ich gebe es dennoch nie an, wenn dann falsch -gebe ich zu,

    4. das Mitglied werden – selten, dass mir wo ein Shop beides ermöglicht. da steht zwar dann dabei, dass ich jedes Mal meine Daten neu eingeben muss und ich nicht bequem einkaufen kann – gut das ist mir ja egal – ich habe ja auch keine Kundenkarten von diversen anderen Geschäften 😉

    was hat ein Shopbesitzer davon, wenn sich die Kunden registrieren –

    lg

  11. Sven Bergmann

    Ich konnte die Hysterie um die Kaufabbrecher-Kosten auch nicht verstehen. Die Diskussion zeigt allerdings, daß es für die allermeisten Online-Shops sehr schwierig ist, den Grund für das Abbrechen zu finden, da offenbar zu viele Variablen eine Rolle spielen. Wenn es einfacher wäre, würden alle sofort das hundertfache verkaufen.

  12. Ryk

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich häufig den Warenkorb als Taschenrechner-Ersatz nutze. Wenn ich verschiedene Artikel kaufe liste ich sie häufig im Warenkorb auf, gerne auch bei zwei oder drei Stores zeitgleich um anschliessend den Endpreis schnellstmöglich miteinander zu vergleichen. Häufig unterbieten sich Online-Shops bei den Artikeln und haben dafür höhere Lieferkosten. Warum sollte ich nicht so vorgehen um die Endpreise zu vergleichen?

    Es ist doch auch kein Mehraufwand für die Betreiber. Würde ich in ein Bekleidungsgeschäft gehen und verschiedene Kleidungsstücke anprobieren, würde ich auch nicht dafür beschimpft werden, wenn mir etwas nicht passt, gefällt oder aus einem anderen Grund nicht alle oder keine Waren zur Kasse schleppe. Teilweise „bummel“ ich auch gerne in einem Store und stelle mir im Warenkorb zusammen, was ich gerne hätte, breche ab und weiss dann für die Zukunft wie viel ich für meine Wunschprodukte sparen müsste.

    Shops die Wunschlisten anbieten finde ich auch praktisch, aber man hat halt nicht umgehend die Gesamtkosten im Blick. Und warum sollte ich, wenn ich das Web schon als Zeitersparnis nutze, auch noch die AGBs und Preislisten durchforsten, wenn ich es auch einfacher haben kann. Das mag man als Faulheit (@Michael) auslegen oder als Bequemlichkeit. Ich verschaffe mir einen persönlichen Vorteil ohne negative Konsequenzen dadurch.

    Trotz allem kaufe ich 90% meiner Elektrogeräte und gut 80% der Bekleidung im Internet. Es ist oft günstiger, ich bekomme es nach Hause geliefert und kann in den meisten Fällen innerhalb von 14 Tagen vom Kauf zurücktreten. Fahrten in die nächste Stadt, Parkplatzsuche und Gedränge bleiben mir erspart und ich kann die gesparte Zeit anderweitig investieren.

  13. Orobo

    @Michael:

    Ja, die Anbieter alkoholischer Getraenke habe ich ja explizit in meiner zweiten Antwort ausgenommen, da kann ich zumindest noch nachvollziehen, weshalb eine Alterspruefung vor Lieferung notwendig sein koennte.

    Achja, und danke, dass man, wenn man eine eigene Meinung hat und diese vertritt, schon als „problematischer Querdenker“ (ich ahne, Du meinst „Querulant“?) angesehen wird. Ich finde es, ehrlich gesagt, viel, viel bedenklicher, dass quasi niemand seine politische Verantwortung wahrnimmt, die er bei der „Abstimmung mit dem Geldbeutel“ wahrnehmen koennte. Politik (und damit die Festlegung von Werten und Normen) findet naemlich nicht in Parlamenten statt, sondern im alltaeglichen Leben – die Parlamente formalisieren das dann nur noch.

    Was die Abmahnungen wegen minderjaehriger Kunden ohne Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters angeht: Gibt es da nur Abmahnungen, die sich irgendwelche geldgeilen Anwaelte oder vielleicht auch Konkurrenten aus den Fingern gesaugt haben, oder gibt es da auch belastbare Gesetze und mglw. Urteile zu, die nahelegen, dass das Eingehen schwebend unwirksamer Vertraege (fuer die ja im Prinzip sogar explizit vorgesehen ist, dass sie nachtraeglich durch Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters wirksam werden koennen) einen unzulaessigen Wettbewerbsvorteil darstellt?

  14. Patrick

    Hi Monika,
    was sind denn bei dir „irr hohe Versandpreise“ (von Deut. nach Öster.)? Nur mal Interessehalber.

    Gruß Patrick

  15. mts

    Hi Patrick, wenn die 3fache Summe wie nach De berechnet wird, dann ist dies für mich irr hoch

    lg

  16. Patrick

    Mit 5 € kommt man bei 2Kg und 50 cm = Höhe + längste Breite, innerhalb Deutschland, schon ziemlich weit (Da ist aber keine Verpackzeit und Verpackung mit drin! Nagut, schlagen die meisten eh auf den Verkaufspreis mit drauf..). Will ich jedoch von D ins Europäische Ausland etwas verschicken ist unter 12 Euro kaum etwas möglich. Beim abschließen einer Warenversicherung liegt man schon bei 15 Euro. Dabei sollte man darauf achten wie die Transportunternehmen mit dem Paket verfahren.. Teilweise sind einzelne Unternehmen 8-9 Werktage unterwegs.. (Wäre mir zu lang), dann wird das Paket bei nicht antreffen des Kunden vor die Tür abgelegt.. Oder erst gar nicht geklingelt, obwohl jemand da war.. Alles leider schon erlebt.. (Namen will ich keine nennen, da du die eh wieder löschen müsstest. Kann ja auch sein, dass es nur Einzelfälle waren) Die Versicherung in Anspruch zu nehmen ist dann auch nur wieder einfach zeitraubend. Unter 15 Euro mit ein bißchen Service wird schwer (auch ohne Verpackzeit und Verpackung), von Schweiz, Finnland etc will ich erst garnicht reden. 🙂

    Nochmal zu deinem Post:
    Fand den sehr gut und ich werde wohl dahingehend einige Sachen ändern. Mach bitte weiter so!

  17. mts

    Hi Patrick
    oft steht ja gar nicht dabei, ob das Paket versichert ist oder nicht, oder es steht vielleicht irgendwo auf einer FAQ oder sonst einer Seite,
    die Verpackzeit und Verpackung hat für mich ja nichts mit den Transportkosten zu tun – also für mich so als laienhaften Kunden,
    Verpacken muss man auch nach .De 😉

    oft sollt ich dann als nicht .de Kunde auch noch Vorkassa zahlen ..

    Danke für Deine Rückmeldung

    lg

  18. Patrick

    Wollte eigentlich gerade sagen, dass es keine Nachnahme nach Österreich gibt. Dem ist nicht so. Muss relativ neu sein. ^^

    Zitat: „Verpacken muss man auch nach .De“
    Deswegen schrieb ich ja diese Posten kommen mit in den Verkaufspreis.
    Auch egal. Diese Konversation war sehr nützlich. Danke.

  19. Pingback: Kurz und gut IV  miradlo bloggt

  20. Jutta

    Hallo,

    Kosten verursachen Kaufabbrecher keine. Es sind lediglich entgangene Einnahmen, die allerdings von manchen Kaufleuten auch gleich wie Kosten betrachtet werden…

    Zu den übrigen Themen mal meine Gedanken aus Sicht des Shop-Betreibers:
    Versandkosten
    In Deutschland können wir für 4,- Porto versenden, in das europäische Ausland zahlen wir selbst schon 13,90. Da bleibt es nicht aus, dass auch unsere Auslandskonditionen deutlich teurer sind, denn irgendwo müssen die fast zehn Euro Differenz ja auch herkommen.

    Vorkasse im Ausland
    Ja, machen wir auch so. Ohne eine Online-Bonitätsprüfung ist Kauf auf Rechnung kaum abbildbar, denn leider sind nicht alle Kunden ehrlich. Prüfungen bei deutschen Anbietern für Kunden im Ausland sind dann wiederum deutlich teurer und werden von uns daher nicht eingesetzt.

    Telefon
    Ja, fragen wir auch ab. Ist aber aus meiner Sicht für den Service sinnvoll. Eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Kunden vergisst ohne böse Absicht das Bezahlen der Rechnung. Leider gibt es dann noch viele, die auch noch Ihre Mails nicht lesen. Mit Telefonnummer können wir die Kunden wenigstens noch anrufen, ansonsten geht die Bestellung gleich ins Inkasso. Und wer auch diesen Anruf absolut nicht will, gibt eben „00000“ ein und wird dann auch garantiert nicht angerufen.

    Geburstdatum:
    Fragen wir nicht ab. Als Altersprüfung für den Versand beispielsweise alkoholischer Getränke ist diese Abfrage auch nicht ausreichend. Es gibt allerdings Möglichkeiten, über Inkasso-Dienste auf Basis der Adresse auch das Alter zu prüfen.

    Ansonsten noch vielen Dank für die persönliche Liste der Kaufhinderungsgründe – habe auch einen gefunden, an dem wir noch etwas machen sollten.

  21. mts

    Hallo Jutta,
    aus kaumnännischer Sicht sind entgangene Einnahmen Kosten – weil man meist Adwords oder andre Werbung geschaltet hat – die Investionskosten etc..

    lg

  22. Martin

    Ich hätte geimeint wir haben schonmal ein Paket per Nachnahme nach Össtereich versendet.

    Warum soll das denn nicht gehen?

  23. Walter

    Wir verschicken auch nach Österreich und auch per Nachnahme, dass der Versand treuerer ist nach wie DE, das ist klar, bei uns kommt aber erschwerender Weise dazu das wir ca. 90% unserer Artikel gar nicht nach AT verschicken dürfen, nur weil die Gesetze von anno 1900 noch die gleichen sind…

    Versuche das mal einen aus AT Käufer begreiflich zu machen…

  24. Sergio

    …ähm, alles schön und gut, aber betrachtet auch mal einer diese Sache aus der Sicht des Shop-Betreibers?