Erinnerungen oder ein Winter ohne Schnee ist kein Winter
Ein Lamento über dies und das, vor allem über den Winter, der keiner mehr ist oder sein wird.
Eislaufen /Schlittschuhlaufen in der Au. Kilometerlang durch erstarrte Landschaft gleiten. Die Stille durchbricht der eigne Atem, das Kratzen der Kufen am Eis und das beurhigende Knacksen des Eises. Knackst Natureis nicht mehr, ist es geborchen!
Die Nase rot, die Wangen röter, um den Mund das klamme Gefühl der Kälte, während man gut eingepackt schwitzt.
Stille umfängt die Seele, diese Stille, die einem auf sich selber zurückwirft und somit einem selber finden läßt.
Andertags bleiben die Schlittschuhe im Schrank, man greift zum Eisstock. Zieht die rutschfesten Schuhe an, die leicht an-und ausziehbaren Handschuhe und los gehts. Lachen erfüllt die Luft. Diskutieren, ob man den Stock da vorne von Links anpeilen sollte oder doch mittig. Der Stock schwingt im Rhythmus des Atems – loslassen- genau in der Stellung stehen bleiben und das sekundenlange Warten ob es auch wirklich “Klacks” macht beginnt.
Stolzes Aufatmen, wenn es klackste, seufzen , wenn nicht. Bis zum nächsten Mal.
Das Spiel der Stöcke zwischen Spannung und Entspannung.
Ich habe Sehnsucht nach Kälte, nach Schnee, nach Eis, nach Winter.
So wie auch andere sich noch erinnern können an den alten Winter.
Es schneit anderorts, doch dies ist anders, dort hinzufahren wäre völlig ein anderes Empfinden.
Ich mag Schnee!








