Joup, es gelten die selben Regeln wie im Print-Bereich; im Web aufgrund der grundsätzlich schlechteren Lesbarkeit am Bildschirm umso mehr:
Je kleiner die Schrift, umso – relativ – mehr Zeilenabstand. Je breiter die Zeilen: wieder mehr. Bei fluidem Design mit häufig recht breiten Zeilen ist 150-160% im anzuraten. Überschriften hingegen können durchaus auch 0 Durchschuss haben, also 100%.
Serifenschriften sind – anders als im Print – auf dem Bildschirm schlechter zu lesen als Groteske, eine weitere Rolle spielt der Kontrast.
Blocksatz: Auch hier etwas mehr Abstand wählen, weil durch die fehlende Silbentrennung sehr große Lücken entstehen.

Ja, das Scrollen…
Das alles gilt natürlich nur, wenns überhaupt was zu lesen gibt. Für Werbeagenturen und deren Kunden empfehle ich nach wie vor: Site im Photoshop machen, in Flash rein und hübsch kompakt in ein 9er-Frameset.
Das allein garantiert, dass die Site die restliche Menschheit nicht weiter stört.