Grußkarten zum Muttertag und Muttertags Gedanken einer Mutter und Frau
Ich biete hier Grußkarten zum Muttertag an. Man kann einige dieser Grußkarten mit dem eigenen Foto nutzen. Außerdem bewegen mich Gedanken zum Thema Mutter und Frau anläßlich der jüngsten Ereignisse in meiner Heimat.
Nachdem sich die Wirtschaft doch noch einigte “dürfen” wir Mütter uns auch dieses Jahr am 2. Sonntag im Mai feiern lassen. Fortgefahren wird, Gedichte werden gelernt und Essen wird gegangen – wenn sich dies alles auch nur einer aus der Familie noch leisten kann.
Floristen und Gastronomen sind sich gleichermaßen einig, dass der Muttertag aufrecht erhalten werden muss. Genauso wie sich “die” Gesellschaft seit undenklichen Zeiten einig ist, dass Mütter auf den höchsten Thron der Welt gehören.
Nur kurz als Anmerkung: alle Grußkarten zum Muttertag schenke ich für die private Verwendung her. Mit einem einfachen Fotobearbeitungsprogramm kann man sein eigenes Foto in den Bilderrahmen anpassen und dann ausdrucken wie gewünscht. Die Lizenz ist in jedem Download enthalten.
Wer hoch sitzt fällt tief
Seit gut 1920 – also noch nicht mal seit 100 Jahren – ist es üblich geworden, dass sich 1 Mann und 1 Frau, um den Nachwuchs kümmern. Vorher war es eine Großfamilie und dann noch die Nachbarn. Daß bedeutet viele hatten viele gute Nerven für Kinder. Eltern hatten auch mal kurz Zeit für sich, wie hätte es denn sonst Geschwister gegeben und vor allem, die Leute waren sich in ihren Werten einig.
Die Kinder stießen fast überall auf dieselben Grenzen und diese gaben Halt.
Die Welt von heute ist nicht mehr so einfach und schlicht. Die Kinder spielen oft Spielzeug, dass der Erwachsene nicht mal bedienen kann, geschweige denn kontrollieren. Also kommt der Ruf nach dem Gesetzgeber – der kommt mit dem zarten Hinweis- die Mütter hätten versagt.
Als ich jung war und dies ist wahrlich einiges her, gab es ebenfalls Kameraden, die mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus mussten und es waren prozentuell nicht weniger als Heute. Der Papa gab die berühmte – absolut verpönte Hausohr”……” und erzählte am Stammtisch, dass der Bub auch endlich ein Mann wird.
Die Mutter war froh, dass es nur der Bub war, weil die sind eben so, das Dirndl aber ist eh eine Anständige.
Heute ist sowas ein Fall für sechs Tageszeitungen in Österreich und einen Ruf nach der WeltGesundheitsOrganisation als Retter der Welt.
Ich betrachte dies als eine Bevormundung von uns Müttern.
Wenn wir schon für alles zuständig sind, dann bitte ganz. Wir brauchen keine Weltpolizei, die uns erklärt wie wir unsere Kinder zu erziehen haben.
Internetzensur greift um sich, das große Thema ist der Jugendschutz. Nun ich bin Mutter und meine Kinder sahen im Internet dies was ich erlaubte, die Technik dafür gibt es ja. Weil aber irgend ein Politiker, der selbst sich nicht auskennt am PC, feststellte, dass da die “Mütter” versagten, muss der Jugendschutz ausgebaut und daher logisch die Zensur eingeführt werden.
Aber Mütter sind die besten, die liebsten, die verantwortungsvollsten, die alleinigen, die helfen können, ==> wird genau dieser Politiker am Sonntag bei seiner Muttertagsansprache im Seniorenheim wieder erzählen.
Mütter als Helden und Mütter als die Armen
Wäre das Leben meiner Kinder in Gefahr – egal wie alt die sein mögen- und mein Opfer würde deren Leben schonen, wäre ich zu allem bereit. Ich bin Mutter – keine Heldin.
Wir Menschen haben die Fähigkeit Dinge, die wir nicht wissen wollen auszublenden. Oft hält einem diese Fähigkeit am Leben. Medizinisch wird dies in besonderen Fällen als “Schock” bezeichnet. Mancher kann sich nach einem Unfall an so manches nicht mehr erinnern. Vermutlich gut so.
Unser Kopf schützt uns vorm Verrücktwerden. Dennoch muss klar sein:Wegschauen, Nicht-Wissen-Wollen macht aus einem Menschen keinen “armen” Menschen und schon gar keine “arme” Mutter.
Wer schweigt stimmt zu – wer wegschaut ist Mitschuld. Auch wenn dies im Jahr 2008 so unmodern wie nur irgendwas ist. Ich habe kein Mitleid mit Menschen, die wegschauen. Weder bemitleide ich da eine Frau, noch eine Mutter, geschweige denn die Nachbarn oder Verwandten.
Der Bub lernte früher als Mann sauft man sich mal einen an – offenbar glauben auch im Jahr 2008 immer noch Menschen, dass ein Haustyrann was normales sei. Was weiter eben nicht auffällt.
Mütter sind einfach Frauen – die denken können, sich helfen können und Hilfe in Anspruch nehmen können. Hört so eine Mutter auf Frau zu sein, dann endet dies eben oft tragisch.













