ich bin berühmt – es lebe die Nationalbibliothek
Die Nationalbibliothek Deutschlands sammelt, das ist ihr Sinn und Ziel und sie sammelt alles. .PDF und auch die nicht marktüblichen Sachen, damit man sich das Gesammelte auch ansehen kann.
- WebDesign goes Nationalbibliothek

Hie und da kneift mich mein Schalk ganz gehörig in den Nacken. Die deutsche Nationalbibliothek sammelt. Dies ist ihr Ziel, ihr tieferer Sinn und alles Gesammelte steht unter gewissen Voraussetzungen anderen dann zur Verfügung.
Die Nationalbibliothek Deutschlands bekam eine neue Verordnung, die erkennen läßt, dass es solide Theoretiker in der deutschen Welt gibt, die sich von schnöden praktischen Dingen in ihren Entscheidungen niemals beeinflussen lassen.
Die Verfasser dieser Verordnung leben den Grundsatz: Die Wirklichkeit hat sich der Theorie anzupassen und konfrontieren das gemeine Volk nun damit.
Ich zitiere:
§ 7 Beschaffenheit von Netzpublikationen und Umfang der Ablieferungspflicht
(1) Unkörperliche Medienwerke (Netzpublikationen) sind in marktüblicher Ausführung und in mit marktüblichen Hilfsmitteln benutzbarem Zustand abzuliefern.die Verordnung als .pdf
Ich bin ja juridisch absoluter Laie: Ich weiß bloß, dass meine WebDesign-in.de ein unkörperliches Medienwerk ist – nun – diese Netzpublikation soll ich in *marktüblicher Ausführung* und *in mit marktüblichen Hilfsmitteln* benutzbaren Zustand abliefern.
Seit gut 15 Jahren ist die marktübliche Ausführung von Webseiten das WWW.
Ich kann es drehen und wenden wie ich mag: Ein unkörperliches Medienwerk wie meine WebDesign-in.de gibt es ohne das WWW nicht. Mein Dank geht da immer wieder an Tim Berners Lee. Gäbe es sie ohne das WWW wäre sie ja keine “Netz”publikation, sondern würde ganz alleine -also ohne Netz -auf meinem PC verkümmern
.
Sollt ich also die große Ehre haben, dass die deutsche Nationalbibliothek all meine Artikel und Fotos und Kommentare usw. haben mag, dann schick ich denen einen Link.
Denn ein Verweis – auch als Link bekannt, ist das marktübliche Hilfsmittel, um das unkörperliche Medienwerk benutzbar auszuliefern.
SELFHTML definiert oder beschreibt einen Link/Verweis so:
Allgemeines zu Verweisen
Verweise sind ein entscheidender Bestandteil jedes Hypertext-Projekts und der “intelligente Mehrwert” des World Wide Web.SELFHTML
Ich sende also -dem Institut Ehre erweisend – einen intelligenten Mehrwert von meiner WebDesign-in.de!
Das marktübliche Hilfsmittel im WWW ist der Browser
Ich bin froh, ich darf denen einen Firefox senden, denn die Nationalbibliothek mag ja marktüblichen Hilfsmitteln benutzbarem Zustand und diesen *benutzbaren* Zustand kann ein allseits bekannter Browser ja nun wirklich nicht immer garantieren.
Ich tät mich ja narrisch geehrt fühlen, wenn die Nationalbibiothek Deutschlands meine WebDesign-in.de und meine Texto.de als *für die Nachwelt aufhebbares Gut* bewertet.
Soifz! wäre ich dann berühmt? Bekäm ich einen guten Backlink von denen?
Nachlese hier auf WebDesign-in.de:
- Anfrage an die Nationalbibliothek zur Pflichtablieferungs Verordnungund deren Antwort, denn ich fragte den Schmied und nicht beim Schmiedl
Information anderer zum Thema:
- Dr.Bahr - Ablieferungspflicht .
- Ilona hat auch ein paar Fragen zur Verordnung.
sollte ich diese Pflichtablieferungsverordnung falsch verstanden haben, so bitte klärt mich auf…
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Haha, so gesehen möchte ich auch eeinen Backlink von der Nationalbibliothek.