Jowra-Interview
John Wrana aka Jowra im Interview. Fotograf, WebDesigner und Beamter. Website Promotion für die Vielfalt und das Sehen.
- Jowra
Annoying the web mit wunderbaren Fotos. 
Das noble Under statement mag John immer wieder dazu treiben, dass er ja kein Profi sei. Aber er kann es mir noch so oft versichern: Ich glaube es nicht. Ostereier aus Berlin und ja, Du kannst den Frühling herbei posten, ich mag mindestens 20 solcher Tulpen täglich sehen.
Daneben – so quasi – zwischendurch mehr als hilfreiche Tipps wie man in der Datenbank was ersetzt, ohne diese gleich mit zu ‘ersetzen’ oder Fragenden im WordPress.de Forum helfen.
»The camera doesn’t make a bit of difference. All of them can record what you are seeing. But, you have to see.«Von Jowra .com
Und John sieht!
Steckbrief
÷ John Wrana ÷
Alter: 35
Dein Beruf: Beamter
Blogger seit: 2004
Deine Website:Jowra
Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
PHP und XML für Web Developer. Praxis und Referenz.
Bevorzugte Musikrichtung:
Keine. Wenn ich einen Song höre, weiß ich ob er mir gefällt.
Meine Lieblingsband ist allerdings R.E.M.
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich auf die Palme brachten:
Na ja, wirklich auf die Palme bringen ist zum Glück sehr schwierig. Geärgert habe ich mich etwas über die negativen Diskussionen zur Begeisterung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Wie man so etwas Schönes gleich wieder als Gefahr eines neuen Nationalismus sehen kann, ist mir schleierhaft. Typisch deutsch.
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich zum Schmunzeln brachten:
Als der brasilianische Schiedsrichter beim Spiel Deutschland vs. Schweden dem Spieler Lucic die Geld-Rote Karte zeigte und dabei bis über beide Ohren grinste.
Wann und durch wen oder wie hast Du das erste Mal erfahren, dass man überhaupt Bloggen kann?
John: Vom Bloggen selbst hatte ich noch gar nichts gehört. Ich suchte damals eine Möglichkeit, Website-Content etwas flexibler aufzubereiten als mit HTML-Dateien, die man jedes Mal ändern und neu hochladen muß.
Ich stieß zunächst auf die Software BoastMachine, kurz darauf dann auf Plog und noch ein bisschen später auf WordPress. Durch diese Software lernte ich dann auch die ersten Weblogs kennen.
Wie kamst Du auf den Titel Deines Blogs?
John: Der Titel ist ja eigentlich einfach nur Jowra, als Acronym meines Namens. Dieses Kürzel verwende ich schon seit Jahren in Foren, bei Emails usw. Da lag es nahe, dabei zu bleiben. Die beiden Untertitel “Reinventing the wheel since 2004” und “Annoying the web since 2004” sollen mich selbst ein bißchen auf die Schippe nehmen und dazu anregen, das Bloggen auch nicht zu ernst zu nehmen.
Für wen bloggst Du?
John: Für jeden der” wie auch immer – über meine Seiten stolpert und der irgendwas davon nützlich findet. Darüber hinaus aber auch, um bestimmte Ideen, Gedanken, Lösungen für mich selbst abzulegen. Das könnte man natürlich auch auf der eigenen Festplatte speichern, aber irgendwie besteht der Reiz des Internets ja gerade darin, dass alle möglichen und unmöglichen Informationen online sind.
Einen kleinen Schwerpunkt sehe ich bei mir auch darin, englische Informationen in deutscher Sprache aufzubereiten, da wohl einige Blogger in Deutschland nicht so sehr über den Tellerrand schauen.
Was ist für Dich die Blogosphäre? Wofür erachtest Du sie als nützlich? Kennst Du Web 2.0 und wenn ja was ist das für Dich?
John: DIE Blogosphäre ist für mich nichts Konkretes, Greifbares. Es gibt Millionen Weblogs weltweit, aber es gibt kein allumfassendes Ziel dahinter, sondern heutzutage nur viel einfachere Möglichkeiten, eine Homepage online zu bringen. Das finde ich schön, denn das Web wächst dadurch rasant und wird auch verstärkt zum Kommunikationsmittel der Menschen, dient immer mehr zum Ideen- und Erfahrungsaustausch.
Das Web 2.0 ist ein Schlagwort für neue Techniken und Trends im Netz. Stichworte, die ich in erster Linie mit dem Web 2.0 verbinde: AJAX, social (das Hervorheben des Community-Feelings bei allen Arten von Webdiensten), helle frische Farben und große Buchstaben. Und natürlich Firmen, die im Zuge des Web 2.0 ihren 2. oder 1. Frühling erleben, wie z.B. Yahoo.
Es gibt unendlich viele Ratschläge für Jungblogger. Blogs mit guten Tipps wie man morgen Millionär oder der größte Blogger sein kann gibt es jede Menge.
Wenn Dich ein Jungblogger fragt auf was er aufpassen sollte, wie ist Deine Antwort?
John: Man sollte sich vorher darüber klar werden, was man mit seiner Webseite bzw. dem Blog erreichen will. Wenn jemand damit in ein paar Tagen viel Geld verdienen will, dann soll er es probieren, dann hat er zumindest ein Ziel vor Augen.
Ansonsten halte ich es für das Wichtigste, sich eine Art Identität zuzulegen, denn trotz der Millionen Weblogs, ist jeder noch ein Indiviuum und unterscheidet sich von anderen, dass sollte beim Bloggen hervortreten.
Was ist Dir an Deinem Blog am wichtig?
John: Was Webstandards angeht, bin ich manchmal zu kleinkariert, trotzdem versuche ich, dass meine Webseiten fehlerfrei und semantisch korrekt “programmiert” sind. Es ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber ich hoffe ich bin auf einem guten Weg. Ansonsten ist es mir wichtig, dass der Content flüssig zu lesen ist und einen besonderen Schwerpunkt lege ich natürlich auf das Design.
Hast Du irgendwas in Richtung Web- und/oder Grafikdesign gelernt?
John: Nein, ich bin der typische Autodidakt, ich verschlinge Web- und Photoshopbücher regelrecht. Design hat mich schon immer interessiert, aber irgendwann habe ich wohl den Punkt verpasst, genau in diese Richtung ein Studium oder eine Ausbildung aufzunehmen. Andererseits sind es zwei paar Schuhe, ob man etwas ohne Druck als Hobby praktiziert oder damit sein “täglich Brot” verdienen muß. Insofern passt das schon.
Beabsichtigst Du, mit Deinem Blog Geld zu verdienen?
John: Nicht direkt. Ich erhalte oft Anfragen per Email, ob ich einige meiner Photos verkaufe oder eine Webpräsenz aufbauen möchte u.ä. Allerdings fehlt mir momentan die Zeit dazu. Ich möchte aber in diesem Jahr noch einen kleinen, aber feinen Online-Shop eröffnen in dem ich meine mittlerweile recht zahlreichen Photos und Artworks verwerte (Poster, Karten usw.).
Eines wird es bei jowra.com allerdings nie geben: Werbung. Das mag ich bei anderen nicht, also werde ich es auch selbst nicht machen.

- John Wrana
Hast Du eine Frage an mich und wenn ja welche? (heißt nicht, dass ich sie beantworte
)
John: Interessierst Du Dich für die Fußball-WM?
Stell Dir vor jemand hindert Dich daran zu bloggen. Du kommst nicht einmal mehr ins Internet. Was würdest Du dann tun?
John: Zugegeben, das wär schon hart in der heutigen Zeit. Ich würde wohl noch mehr Fotografieren und wieder mehr Bücher lesen, Letzteres kommt momentan zu kurz.
Was wünscht Du allen Bloggern da draußen in den Weiten des Netzes?
John: Blogt, blogt, blogt was das Zeug hält und habt Spaß dabei. Wenn der nicht mehr da ist, sollte man aufhören oder Pause machen. Und ich wünsche uns allen natürlich: Weltfrieden.
mts
Basis Know-how CSS
Internetmarketing
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zu : Jowra-Interview
1 Kommentar
2 Trackbacks
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Interview with a… Jowra - Jowra - Web · Photographs · Artwork,
[ 12.07.06 um 09:51 ]
[...] Im Grunde genommen bin ich Monika gleich mehrfach zu Dank verpflichtet. Zum einen führte sie (für Ihre Seite webdesign-in.de) ...
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Spread The Words - CSSNeustart- Webstandard ist einfach schön - Redesign am 010607,
[ 15.05.07 um 21:23 ]
[...] John Wrana von Jowra.com, vielen vertraut und einige erinnern sich vielleicht noch an mein Interview mit ihm. [...]
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… ich kannte jowra.com bisher noch nicht, möchte aber auf diesem Weg ein dickes Lob an John loswerden:
Sehr schöne Arbeiten (Artworks) und F(Ph)otograf(ph)ien !
Gruß –
Christoph