Fotos aus Paris
Paris zwischen Klischee und Alltag. Paris, prachtvolle Bauten und heruntergekommene Metro Stationen. Paris, gemütlich Ricard trinken während auf sieben Spuren die Mopeds und Autos um einen Platz kämpfen.
Paris pulsiert, läßt den Atem stocken. Duft der Parfums wird übergangslos mit dem Geruch stinkender Kloake übertüncht. Paris die Stadt der Kultur und Kulturen. Helle, dunkle, große, kleine, schmächtige und zierliche Menschen aus vielen Ländern eilen durch die Strassen.
Auch in Paris haben viele ein Ohrenleiden, weil sie stets ein kleines Gerät daran pressen und so mit leicht geneigtem Haupt ihres Weges gehen.
Wobei man in Paris nicht einfach geht, selbst das Schlendern im Park strahlt Dynamik aus oder Stress, oder Eile oder …
Die Luft flimmert in Paris wie sonst auch wo, wenn es 32 Grad hat. Das Flimmern wird zum steten Begleiter, denn für ein kleines Glas Wasser mit den Kugeln drin trennt man sich von gut 4 Euro.
Cafe noir schmeckt, läßt innehalten und aufnehmen. Manchmal auch wieder erwachen. Stellt die Tatsache klar ins Gehirn: Du bist im Louvre.
Dreisprachig tönt es aus den Lautsprechern der Metro, dass man alles festhalten soll: Es kann gestohlen werden. Noch irritiert vom Labyrinth der Gänge und unzähligen Stiegen, sich immer wieder in Menschenmassen wiederfindend schleicht sich leichte Paranoia ein. Wieder einmal wird bewusst, dass das Leben am Land mit den offenen Haustüren tatsächlich Lebensluxus bedeutet.
Rue de la.., Boulevard de .., Panthenon, Cafe, Hupen, Dröhnen, ständig Schmutz in der Nase, ich habe mal Durst – ich hatte wirklich Durst! Schlendern, Blasen, Ansehen, Kopf so voll, dass er leer sich anfühlt.
Paris ist anders. Vielleicht weiß ich in einigen Wochen wie.
Ein Flug vergeht wie im Flug. Bildhaft festgehalten habe ich ihn in den Flug Impressionen im Fotoalbum gleich unter den Fotos aus Paris.








