Schafft das ihr Shop auch: Süße Cookies und die Kunden reagieren sauer

süße Cookies - saure Kunden
süße Cookies - saure Kunden

Cookies sind nicht nur manchmal der EU ein Dorn im Auge, sondern können auch das Einkaufen in einem online Shop zur Odysee werden lassen.

Warenkörbe, die die liebevoll ausgesuchten Waren wieder verlieren oder aber Warenkörbe, die die Waren niemals wieder hergeben. So sie die Kundin nicht selbst löscht.

Die Ausgangslage

Ich bin eine leidenschaftliche Grußkartengestalterin. Stempeln aus aller Herren Länder habe ich und wenn ich wo ausgefallene Stempel für meine Karten finde unternehm ich alles – naja fast alles, um diese bald in meinem Besitz zu haben.
Ich bin also eine sehr gefügige Kundin, weil ich weiß, diese Produkte sind manchmal Raritäten.

wann ist aber selbst diese Geduld zu Ende

Ich suchte über 25Minuten in dem Shop Stempeln aus. Legte sie in den Warenkorb, was auch gut funktionierte. Dann wurde ich unsicher, habe ich den Stempel schon oder doch noch nicht.

Klickte in den Warenkorb sah ihn darin liegen und kaufte weiter ein. Noch drei Waren suchte ich mir aus und dann wollte ich zahlen. Ich öffne den Warenkorb und es befinden sich genau drei Waren drin. Alle anderen, die ich vorher hineingelegt hatte, waren weg.

»» Mein Kontrollblick in den Warenkorb hatte diesen beim Verlassen entleert.

Newsletter und diese Cookies

uralte Cookies
uralte Cookies

In vielen dieser Bastel Shops muss man sich anmelden, um einkaufen zu können. Ich mag das gar nicht, aber ich mag eben unbedingt diese Stempel dort haben, also beiß ich in den sauren Apfel der Anmeldung.

Ein Newsletter, liebevoll geschrieben und unendlich bemüht erreichte mich aus einem dieser Shops.

sinngemäß wiederholt:

Der Warenkorb des Shops speichert fast unendlich die einmal hinterlegten Waren und man möge daher so nett diese rauszulöschen, wenn man sie doch nicht kauft, weil sonst dieses Produkt auch für die anderen Kunden nicht zur Verfügung steht.

Wenn dem so ist, wieso bekomm ich nicht einen liebevollen Newsletter nach 4 oder 5 Tagen, der mich drauf aufmerksam macht, dass ich da wo was liegen gelassen habe => dies tät eventuell die Conversion erheblich erhöhen.

Fazit nach den ganzen süßen Cookies, die mir sowas von sauer aufstossen.

1.Selbst in der kleinen Nische ist eine uralte ShopSoftware ein Conversions Killer und verscheucht Kunden nachhaltigst. Im ersten Beispiel wird eine Shop Software aus dem Jahr 2003 verwendet, die 2007 eingerichtet wurde (!).

2.Selbst wenn die Software Mängel hat, kann man seine Kunden liebevoll an den vergessenen Einkauf erinnern, anstatt sie zum Löschen aufzufordern.

3.ConversionsOptimierung beginnt bei der Software und dem Umgang mit seinen Kunden.

Was ich mich frage

  • Hast Du oder haben Sie auch solch abstruse Einkaufserlebnisse online oder schaff das wirklich immer nur ich?
  • Kann es tatsächlich sein, dass osCommerce den Warenkorb nicht nach „Zeit X“ löschen kann?
mts

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