Skip to – Sprungmarken ins kalte Wasser

Viele Internetuser lernen: „Klick ich auf einen Link, dann sehe ich was Neues und ich lande „oben“ auf einer Webseite.“ Bleibt offenbar alles gleich, man landet nur auf einen anderen Platz, so verwirrt dies viele Internetbenutzer.
Hier eine Demonstration eines solchen ‚Skip to Link‘ :

  1. Kontakt und Sitemap

Klicken Sie auf diesen Link sehen Sie keine wirkliche Veränderung. Außer Sie nutzen eine sehr, sehr geringe Bildschirmauflösung². Klicken Sie jetzt auf den Zurückbutton des Browsers, weil sich ja nichts veränderte, dann verändert sich wieder nichts.

Genau dieses Verhalten der Sprungmarken – Textanker – ist für unerfahrene Internetuser eine Katastrophe.

Die wohl bekannteste Sprungmarke ist der „Nach oben“ Link.

  1. Nach oben.

Hier erfährt der Internetuser ganz klar was passiert, wenn er draufklickt. Und diese Sprungmarke wird auch als sehr hilfreich erlebt.
Jacob Nielsen behauptet zwar diesbezüglich genau das Gegenteil, aber mehr als 1o Jahre „Einsteigerkurse für Internetneulinge“ geben mir genug Erfahrung, um ihn da eindeutig zu widersprechen.

Benutzerfreundliche Sprungmarken..

  • .. erklären wo man landet. „Sprung zum Suchfeld „.
  • ..liefern auch am Landeplatz Information – wo man sich jetzt genau befindet.
  • .. sind selten. 😉 Verwenden Sie Sprungmarken sehr sparsam.

Manchmal frage ich zwar welche Internetuser Jacob Nielsen interviewte oder untersuchte, denn diese Information bleibt er sehr oft schuldig, aber er erinnert immer wieder daran, dass Websites benutzerfreundlich sein sollen. Ich wünsch mir sehr, dass es seine für mich auch bald wird. Mich erschlägt der Text jedes Mal auf meinem großen Monitor.

mts

²
WebDesign-in.de hat immer noch eine fixe Breite. Vielleicht wird es bald anders. 😉


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