Stöckchen:die eigene Error 404 verhindert, dass Google Dir Deine Besucher wegnimmt

Error 404 auf der Webdesign-in.de
derzeitige Error 404 die auch noch eine kleine Galerie bereithält

Error 404 erscheint immer dann, wenn eine Seite nicht mehr gefunden wird. Macht man selber eine Error 404 ist die Chance größer, dass die Besucher dennoch auf der eigenen Website bleiben, obwohl sie nicht gleich das Gewünschte gefunden haben.

Man strengt sich an, um Besucher auf die Seite /den Blog zu bekommen und dann passiert eben so ein Error 404 und schwupps wird die neue Toolbar von Google diese Besucher umleiten nämlich auf Google

Wer bei 1und1 hostet sollte auf alle Fälle eine eigene Error 404 erstellen, weil der Hoster sonst die Standard Error 404 des Servers für Werbeeinschaltungen nutzt.

D.h. man verliert nicht nur seine potentiellen Kunden, sondern macht dann auch noch Werbung für etwaige Konkurrenz. Im Jahr 2011 las ich das erste Mal davon am Internet-Law Blog [1und 1 schaltet Werbung ]und seither empfehle ich dies jedem eindringlichst.
Wer allerdings ein 1und1 Paket hat bei dem weder mod_rewrite noch die htaccess dabei ist kann dies nicht.

wie weiß ich wie die Error 404 bei mir aussieht

Kontrollieren sie ihre Error 404 ganz einfach: tippen sie ihren Domainnamen in die Adresszeile des Browsers und dann irgendwelche Buchstaben, die es sicher so nicht als URL gibt. Sofort sehen sie wie die Error 404 aussieht und dann reagieren.

was tun dagegen

Jammern wird nichts dagegen helfen, schimpfen auch nicht. Der einzige Ausweg ist die Erstellung einer eigenen Error 404 und diese sollte noch dazu größer als 512 bytes sein.

Wer WordPress nutzt hat es leicht. Einfach eine Seite (index.php) als 404.php abspeichern in den Themeordner laden und schon ist die eigene Error 404 fertig. Klar kann man die auch noch aufmotzen oder völlig neu gestalten.

So kam ich auf die Idee eines Stöckchens. Eine Blog Parade kam mir denn doch zu groß dafür vor. Wenn ganz, ganz viele mitmachen, hat die neue Google Toolbar keine Chance Dir Deinen Traffic zu klauen, wie Oliver# es formulierte und Seoker spricht gar von Hijacking.

Solltest Du WordPress Themes anbieten, dann denke auch an die 404.php und solltest Du WebDesign Kollege/In sein, dann erinnere Deine Kunden daran.

Stöckchen: eigene Error 404

Erklärung im Jahr 2012: früher haben sich Blogger mit sogenannten “Stöckchen” auf neue Themen aufmerksam gemacht. Man sandte einen “Ping” an das andere Blog und diese “Pings” konnte dann derjenige im Dashboard sehen. Diese Tradition wird derzeit kaum noch gepflegt. Doch aus NostalgieGründen lasse ich diese damals von mir gesandten “Stöckchen” hier stehen.
  1. Zeige einen Screenshot Deiner eigenen Error 404.
  2. Erkläre kurz worum es geht und wird das Stöcken ganz vielen an den “Blogkopf”.

Ich lade ein

und schmeiße völlig gegen meine Gewohnheit mal Stöckchen an den Blogkopf doch das Vorgehen von Google ärgert mich einfach:

  1. Gabi
  2. Vladimir
  3. Gilbert, der im fernen Thailand daheim ist.
  4. einen lieben Kollegen, der nicht “Night” heißt.
  5. die Uschi
  6. Frankie, der oft hilft andere errors zu glätten.;)
  7. Johannes, der gerne und oft hilft.
  8. Den Zauberer, der Google sicher die Error 404 wieder wegzaubert.;)
  9. Susanne
mts

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14 Kommentare zu “Stöckchen:die eigene Error 404 verhindert, dass Google Dir Deine Besucher wegnimmt

  1. mts

    Torsten diese Erkenntnis konnte ich bei der neuen Toolbar von Google für den Internet Explorer nicht bestätigt finden ;)

    lg

  2. Pingback: Stöckchen:die eigene Error 404 verhindert, dass Google Dir Deine Besucher wegnimmt - bueltge.de [by:ltge.de]

  3. René

    Ich finde es echt eine Frechheit, erst die Registrare die der Meinung waren, damit Geld schäffeln zu können, nun fängt Google auch noch an, mir meine Entscheidungsmöglichkeiten zu nehmen. Demnächst kommt dann evtl. auch noch eine MFA-Seite powered by Google und das schön mit der entsprechenden Verwirrung für einige User.

    Die denken dann auch, Seite gibt es insgesamt nicht mehr, brauche ich nicht mehr weiter probieren.

    Klasse… Fiktion: Demnächst zahlen wir dann dafür, dass der Googlebot ungefragt auf der Seite rumwurschtelt – schliesslich profitieren wir ja von einer Indizierung in der größten Datenkrake … und rechtlich ist man dann nur abgesichert, wenn man in den Metas dem Bot explizit verboten hat, zu gucken. *grmpf*

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  6. mts

    Hi Johannes,
    ein 301 ist ein permanent redirect, also man sagt die Internetadresse X wurde permanent auf die Internetadresse Y umgeleitet.

    Ein Error 404 ist eine Anzeige, dass es eine Internetadresse so nicht mehr gibt oder nie gegeben hat. Einen Error 404 sieht der Besucher einen 301 nicht, da ändert sich dann wie durch Zauberhand die URL -mehr nicht.

    Einen 301 setzt man am besten bei *bekannten* Fehlseiten ein, aber dennoch sparsam, denn nicht immer mag man ja alles auf die zb Startseite leiten, der Besucher weiß ja nicht wieso er dort landet, obwohl er auf eine Unterseite klickte von irgendwo…

    Schaden tut ein 301 nicht, aber er nutzt auch nicht immer.

    lg

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