WebDesigner lieben ihre Kunden, wenn denn welche da sind

Kunden-Akquise auch ein Muss für WebDesigner
Kunden-Akquise

„Wie kommt man zu Kunden, wenn man nicht so einen Namen hat wie Du?“ wurde ich die Tage gefragt. Nun, allererstens glaube ich nicht, dass ich einen sehr berühmten Namen habe, bloß, dass ich in einem bestimmten Umfeld mir einen Namen machte. Und dies ist auch gleich mein 1. von mehreren Tipps wie man seine Kunden als WebDesigner finden kann:

Mache Dir einen Namen in einem bestimmten Umfeld

Spezialisier Dich als WebDesigner und engagier Dich in diesem Spezialgebiet. Es ist 1000x besser eine Sache sehr gut zu können als zig Bereiche *grade eben mal so*. Mein Schalk meint allerdings, dass Frontpage als Spezialisierung nicht mehr ganz gefragt sein dürfte. :zwinker:

Gehe unter die Leut und höre zu

In jeder Stadt gibt es Kaffees, Gaststätten, Bars, Events wo sich Business Leute treffen, finde diese Treffpunkte und sei dabei und vor allem mitten drin. Gehe auf die Menschen zu,höre ihnen zu und dann erst, wenn Du zugehört hast, redest Du und zückst irgenwann Deine Visitenkarte.

beschreibe Dich so simple wie Deine Websites sein sollten

Logisch, Du bist Webentwickler, Webdeveloper, Dipl. Fh und Web2.0performanceScreendesignerBeta – bloß glaube mir, das versteht keiner. Nicht mal Deine Mutter. Und sollte Deine Mutter von der Friseurin gefragt werden was Du arbeitest, dann sollte sie mit klarer Stimme ohne zu stocken antworten können: „Meine Tochter macht Homepages, das sind die Seiten im Internet.“

Selbstverständlich kann Deine Mutter auch antworten:“Mein Sohn macht Homepages, das sind die Seiten im Internet.“.

Verkaufe Dich niemals billig

Bist Du einmal in der „ich mache alles, Hauptsach ich habe einen Auftrag – Schiene“ kommst Du nie wieder da raus. Dies ist der Tod Deines Selbstständig-Seins bevor es anfing. Mache lieber nebenbei noch einen Job, bevor Du Dich und Deine Arbeit je unterm Wert verkaufst.

Schau Dirs von den anderen ab

..aber nimm sie nicht immer als Vorbild. Ein guter Film zum Thema.

Andere zum Thema Akquise:

  1. Business Karnival – viel zum Lesen, doch es lohnt allemal.
  2. bei Kundenakquise überzeugen.
  3. Online Reputation Klaus Eck. – einfach bookmarken und immer wieder nachlesen.
mts

Ebenfalls informativ und lesenswert

5 Kommentare zu “WebDesigner lieben ihre Kunden, wenn denn welche da sind

  1. Stefan

    „beschreibe Dich so simple wie Deine Websites sein sollten“

    Das finde ich nicht nur in der verbalen Kommunikation wichtig. Gerade auf der eigenen Website ist zu viel Fachchinesisch fehl am Platz. Erklärt man den Kunden auf einfache Art und Weise was man für ihn tun, wirkt das in der Regel besser, als mit hippen Begriffen um sich zu werfen.

    Ein guter Punkt als Ergänzung wäre „Tut das was du machst ordentlich“. Zufriedene Kunden bringen häufig mehr neue Kunden als jede Werbung.

  2. Frank Hamm

    Ja, ich gebe es zu! Ich war derjenige der Monika neulich gefragt hat wie sie denn an neue Aufträge kommt. Mir ist schon klar das es da kein Allheilmittel gibt, aber die Tips von Monika helfen mir sich weiter.

    Danke

  3. so

    Ich gebe Dir vollkomen Recht damit, dass man den Fehler der Unterbezahlung nur einmal machen darf (am besten gar nicht). Außerdem sitzen viele Webdesigner ewig vor dem PC und warten auf Aufträge. Das ist so was von falsch! Man muss am Leben teilnehmen und raus gehen, in Cafes, Bars,…sonst lernt man keinen kennen; und erhält weniger Aufträge. Zeigt Euch und teilt den Menschen mit was Ihr könnt 😉

  4. Björn

    Verständliche Sprache ist mit Sicherheit von Vorteil, um Neukunden auf sich aufmerksam zu machen. Kann aber auch bei Großkunden (z.B. Relaunch) abschreckend wirken, wenn die Texte zu salop geschrieben werden.