Wildbits-Interview
Thomas Boley aka tboley im Interview über sein Weblog 'Jenseits vom Wahnsinn' oder wildbits.de. Website Promotion für den alltäglichen Wahnsinn und die Ehrenamtlichkeit -MyGallery.
- Wildbits
Jenseits vom Wahnsinn wunderbare Fotos in der hausgemachten MyGallery oder Podcasts. 
Hätten wir es uns ausgemacht, wäre das neue Design von wildbits.de sicher nicht rechtzeitig zum Interview fertig geworden. So präsentiert Thomas Boley seine Website im neuen bunten, frechen, frischen Look, der den Inhalt, der genauso frank und frei geschrieben ist, viel Platz und Raum bietet.
Thomas ist Mitglied der WordPress.de Coding Crew.
Allen die MyGallery nutzen sind seine Programmierkenntnisse und seine Geduld und Ausdauer bei diesem Projekt sicher gut vertraut. Zielsicher fragt er alle Hilfesuchenden aus, um dann eine Lösung anzubieten, manchmal innerhalb einer Stunde.
Steckbrief
÷ Thomas Boley ÷
Alter: Geboren anno Domini MCMLXXII (laut Personalausweis)
Dein Beruf: Zur Zeit Empfänger einer erarbeiteten Versicherungsleistung
Blogger seit: 2003, Netizen aber schon seit 1995
Deine Website: wildbits.deJenseits vom Wahnsinn.
Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Jonathan Strange & Mr. Norerell von Susanna Clarke.
Bevorzugte Musikrichtung:
Als ehemaliger Pfadfinder ist mir jede Richtung recht, solange sie mich zum Ziel führt: gute Laune haben.
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich auf die Palme brachten:
Die Liste würde glaube ich den Rahmen sprengen, da mich eigentlich so ziemlich alles auf die Palme bringt. Mein Arzt sagt, daß sei nicht gut für mich, aber über den rege ich mich auch auf.
Ereignisse in letzter Zeit, die Dich zum Schmunzeln brachten:
Ostern. Der Schmunzelhase einer bekannten Schokoladenfirma. Nicht schmunzeln, aber mit Tränen vor Lachen unter dem Wohnzimmertisch liegen werde ich, wenn Deutschland vor dem Fußballweltmeisterschafts – Endspiel ausscheidet.
Anmerkung:das Interview fand vor diesem Ereignis statt!:zwinker:
Wann und durch wen oder wie hast Du das erste Mal erfahren, dass man überhaupt Bloggen kann?
Thomas: Wie bloggen? Kann man das? Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Eigentlich dachte ich immer, das sich die Weblog-Dateien von selber füllen. Jedenfalls suggeriert mir das der Webalizer immer.
Das Schreiben meiner merkwürdigen Artikel mittels eines CMS geht aber zurück auf Gwen (www.oui-ja.de), die mich mit ihrer Seite dazu inspiriert hat. Vorher gab es auf meiner Seite nur diverse Design-Unfälle ohne wirklichen Zusammenhang (gut, der fehlt jetzt auch, aber zumindest nutze ich dafür WordPress).
Wie kamst Du auf den Titel Deines Blogs?
Thomas: Die Domain gibt es schon länger als den Blog, Damals, in den Anfängen, war ich nicht nur verrückt nach Kaffee und Kuchen, sondern auch ganz wild auf Bits. Mittlerweile wird über all die Informationsbrocken gebloggt, die mir so vor die Füße fallen. Die logische Ergänzung “Jenseits vom Wahnsinn” erfolgte dann mit Beginn der ersten Podcast-Folge.
Für wen bloggst Du?
Thomas: Da Gott keinen Feed-Reader hat, fällt der als Antwort wohl aus. Eigentlich blogge ich auch nicht mit einer bestimmten Leserschaft im Hinterkopf, sondern weil mir das bloggen Spaß macht. Wobei ich mich natürlich über in aller Demut vorgebrachte Komplimente freue. Hässliche Kritik oder fiese Kommentare werden von mir ausgedruckt und als Unterlagen im Vogelkäfig verwendet.
Was ist für Dich die Blogosphäre? Wofür erachtest Du sie als nützlich? Kennst Du Web 2.0 und wenn ja was ist das für Dich?
Thomas: Die Blogosphäre. Wird die nicht durch FCKW-haltige Journalisten bedroht? Oder waren das die blauen Abmahnengel?
Web 2.0 ist die Erweiterung der Datenautobahn, auf der sich die Lastwagen des Kommerz drängeln um eine Extraspur für die mit Klatsch und Gerüchten beladenen Kleintransporter.
Es gibt unendlich viele Ratschläge für Jungblogger. Blogs mit guten Tipps wie man morgen Millionär oder der größte Blogger sein kann gibt es jede Menge.
Wenn Dich ein Jungblogger fragt auf was er aufpassen sollte, wie ist Deine Antwort?
Thomas: Auf was er aufpassen soll? Na auf meine Kinder, dann hab ich mehr Zeit zum Bloggen.
Und wenn er schon mal da ist, kann er auch die Wohnung sauber machen.
Welche Frage würdest Du über Dein Blog an Dich selber stellen?
Thomas: Da ich schon eh zu viele Selbstgespräche führe, lass ich das an dieser Stelle mit den Fragen.
Den Platz möchte ich wohl aber nutzen, um dem geneigten Leser das Motto meines Blogs vorzustellen:
Wer kann heute noch von sich behaupten, nicht von allen guten und bösen Geistern verlassen worden zu sein? So wie sich die Welt zeigt, befinden wir uns längst Jenseits vom Wahnsinn.
wildbits, ein Blog mit wöchentlichem Podcast für alle, die nicht mehr ganz bei Trost sind, aber dennoch welchen gebrauchen könnten.

- Thomas Boley
Hast Du eine Frage an mich und wenn ja welche? (heißt nicht, dass ich sie beantworte
)
Thomas: Du korregierst doch wohl meine Tippfehler oder? Wird eigentlich zensiert? Wer zahlt die nächste Runde?
Stell Dir vor jemand hindert Dich daran zu bloggen. Du kommst nicht einmal mehr ins Internet. Was würdest Du dann tun?
Thomas: Was? Jemand hindert mich am bloggen?
Ey, isch hole meine Brüder. Gut, ich habe nur einen, das reicht dann nicht. Dann eben doch Moskau-Inkasso. Mal im Ernst. Kein Weltuntergang (wenn es nicht länger als maximal fünf Minuten dauert). Schließlich gibt es den Gerüchten zu folge noch ein Leben da draußen, was es zu entdecken gilt.
Was wünscht Du allen Bloggern da draußen in den Weiten des Netzes?
Thomas: Das sie sich etwas von Friedrich Dürrenmatt zu Herzen nehmen: “Uns kommt nur noch die Komödie bei.”
Disclaimer von Thomas: Ähnlichkeiten mit leben oder toten Buchstaben und Wörter sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Beim Tippen dieser Zeilen wurden die Tastatur nicht unnötiger Grausamkeit ausgesetzt.
Basis Know-how CSS
Internetmarketing
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zu : Wildbits-Interview
2 Kommentare
1 Trackback
-
About me- Antworten und andere Rätsel,
[ 11.07.06 um 15:06 ]
[...] Thomas:Du korreigierst doch wohl meine Tippfehler oder? Wird eigentlich zensiert? Wer zahlt die nächste Runde? [...]
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super …hier reihen sich hochinteressante blogs aneinander … futter für mein reader … weiter so monika und tboley ;D
Authentisch, kann ich wohl bestätigen: Das Interview ist echt! *gggg*